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Paradigm und das Hyperliquid-Lager stellen sich gegen den geplanten US-AML-Regelentwurf: Wird Public-Chain-USDT abgewürgt?

2026-06-10

Eine von Hyperliquid unterstützte Lobbygruppe hat gemeinsam mit der Krypto-Risikokapitalgesellschaft Paradigm eine Stellungnahme bei den US-Aufsichtsbehörden eingereicht und fordert eine Überarbeitung eines geplanten Anti-Geldwäsche-Regelwerks (AML). Laut Bericht von The Block (9. Juni 2026) liegt die zentrale Sorge beider Parteien darin, dass der Entwurf in seiner jetzigen Formulierung den freien Umlauf dezentraler Stablecoins auf öffentlichen Blockchains einschränken könnte. Es handelt sich nicht um ein bereits geltendes Gesetz, sondern um einen Regelentwurf im Konsultationsstadium – die Schlüsselwörter lauten „Entwurf” und „Public Chain”.

Redaktionelle Einordnung: Was bedeutet das für USDT-Kartennutzer?

Vorab das Fazit: Für Nutzer, die aktuell eine U-Karte besitzen, besteht derzeit kein Handlungsbedarf.

Der Streitpunkt dieser Nachricht liegt bei „dezentrale Stablecoins + Umlauf auf Public Chains”, während der Geldfluss der meisten USDT-Kartennutzer über „zentralisierte Börse / Custodial Wallet → Aufladeadresse des Kartenanbieters → Karte” läuft. Jedes Glied dieser Kette unterliegt bereits KYC- und AML-Pflichten regulierter Akteure und liegt nicht in der Grauzone, um die es in diesem Entwurf geht.

Konkret bezogen auf Karten:

Erwartetes Zeitfenster: Innerhalb von 7 Tagen wird sich nichts ändern; innerhalb von 30 Tagen ist zu beobachten, ob FinCEN die Konsultationsfrist verlängert oder beendet; innerhalb von 90 Tagen könnte sich zeigen, ob die Regel in die nächste Phase geht oder überarbeitet wird. Von Entwurf bis Inkrafttreten dauern US-Regulierungsprozesse üblicherweise Quartale bis Jahre.

Historischer Vergleich: Was unterscheidet diesen Fall von 2023 und 2024?

Ein Blick auf die Zeitlinie schafft Klarheit.

Anders gesagt: Es handelt sich um ein politisches Tauziehen, das noch nicht entschieden ist, keine vollendete Tatsache. Es mit der USDC-Entkopplung gleichzusetzen – einem Ereignis mit „sofortiger Auswirkung auf Wallet-Guthaben” – wäre eine Fehlinterpretation.

Regulatorische Grenzen: klar verboten vs. Grauzone

Die aktuellen Grenzen lassen sich in drei Kategorien einteilen: